KOOPERATIONEN

IMPactDigital – Internationalisierung deutscher Hochschulen

Vier Partnerinstitutionen bilden – durch das BMBF finanziell gefördert – den „IMPactDigital“-Projektverbund. Unter der Leitung der Nichtregierungsorganisation kiron arbeitet die RWTH mit der Technischen Hochschule Lübeck und g.a.s.t. e.V. (Gesellschaft für Akademische Studienvorbereitung und Testentwicklung) zusammen.

Das Konsortium wird internationalen Studierenden eine umfassende Orientierung in die Angebote deutscher Hochschulen geben. Besondere Lehr- und Prüfungsangebote unterstützen im Weiteren den Einstieg in ein Studium in Deutschland.

Das Aachener Teilprojekt entwickelt für IMPactDigital MOOCs mit propädeutischen Inhalten und zur Förderung der Fachsprachenkompetenz. Elektronische Prüfungsformate werden mit Blick auf die Kompetenzorientierung weiterentwickelt, Blockchaintechnologie soll den Grundstein für Shared Education Resources legen, eine verbesserte Credit Mobility wird zum schnelleren Übergang zwischen Hochschulen beitragen und die Entwicklung von Geschäftsmodellen die Nachhaltigkeit garantieren.

Beteiligte RWTH-Einrichtungen:

Lehrstuhl A für Mathematik, Institut für Statistik und Wirtschaftsmathematik, Abteilung 2.4 – Internationale Strategie, Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement (TIM), Lehrstuhl für Kommunikation und Verteilte Systeme (COMSYS)

EU Horizon 2020 Project

Das Horizon 2020 Projekt „Productive Green Infrastructure for post-industrial urban regeneration“ (proGIreg) wird vom Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen koordiniert. Das Projekt hat eine Laufzeit von fünf Jahren und wird von der Europäischen Union gefördert.

Beteiligt sind sechs Universitäten, neben den drei Frontrunner-Städten Dortmund, Turin und Zagreb sieben weitere Kommunen, die die Projekte nachahmen sollen, acht kleine und mittlere Unternehmen und sieben Nichtregierungsorganisationen (NGO).

Das Aachener Vorhaben ist eines der drei Hauptbestandteile des Projekts und soll naturnahe Stadtentwicklungsmaßnahmen in benachteiligten Stadtteilen auf den Weg bringen. Dortmund ist neben Turin und Zagreb eine der sogenannten Frontrunner-Städte. In Dortmund wird von den RWTH-Forschern ein lebendiges Labor mit Fischzucht und Urban Farming entwickelt. Dabei wird das nährstoffreiche Wasser aus der Fischzucht gereinigt und anfallende Ausscheidungen als Dünger für die Pflanzen genutzt.

Weitere Bausteine des Dortmunder Projektes sind Maßnahmen zur Förderung der Insektenvielfalt und der Ausbau der ehemaligen Mülldeponie Deusenberg als Sportanlage mit Solarfeldern. Begleitet wird die Arbeit in den Städten von Lehr- und Lernmodulen auf edX.org. Ein elementarer Bestandteil des Projekts ist der freie Zugang zum Wissen, das im Rahmen des Projektes generiert wird. Entsprechende Module zum Thema „Nature-based solutions“ wird der Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur in Zusammenarbeit mit Medien für die Lehre entwickeln, produzieren und auf edX.org zur Verfügung stellen.

Ihre Ansprechpartner für Lehrstuhlkooperationen

Dr. rer. nat. Anja Fitter
+49 241 80 98164
fitter@medien.rwth-aachen.de

Carolin Gnacke, M.A.
+49 241 80 98080
gnacke@medien.rwth-aachen.de